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Die Skarabäen, Siegel und Siegelabdrücke der Areale H/I bis H/VI in Ezbet Helmi

Stempelsiegel des Neuen Reiches Inv. Nr. 7775 aus Ezbet Helmi

In der ausgedehnten Grabungsfläche von Ezbet Helmi, westlich von Tell el-Dab'a gelegen, wurden unter der Leitung von Manfred Bietak seit 1990 ausgedehnte Palastanlagen der späten 2. Zwischenzeit und des frühen Neuen Reiches freigelegt. Dabei wurde auch eine große Zahl an Skarabäen, Siegeln und Siegelabdrücken gefunden, Lediglich eine Auswahl an Siegelabdrücken wurde bisher publiziert. Nun soll der gesamte Bestand zusammenfassend bearbeitet und publiziert werden. Die Stücke der 2. Zwischenzeit schließen sich typologisch an die von Christa Mlinar bearbeiteten zahlreichen Skarabäen aus Tell el-Dab'a an, der Bestand an Skarabäen und Siegeln des Neuen Reichs bildet innerhalb des Corpus von Tell el-Dab'a jedoch eine neue Materialgruppe. Durch ihre Herkunft aus stratigraphisch gesicherten Kontexten wird die Serie aus Ezbet Helmi wichtiges Referenzmaterial zur Typologie und Entwicklung der Stempelsiegel in der frühen 18. Dynastie liefern.

Bibliographie

M. Bietak, Seal Impressions from the Middle Kingdom till the New Kingdom. A Problem for Chronological Research.
In: M. Bietak/E. Czerny, Scarabs of the Second Millennium BC from Egypt, Nubia, Crete and the Levant: Chronological and Historical Implications, Wien 2004, 43–55.

U. Zeger, Siegel und Siegelabdrücke aus Magazinen des thutmosidischen Palastbereiches von Ezbet Helmi.
Diplomarbeit, Universität Wien 2009.

Projektleiter: