OREA bei Be Open

Barbara Horejs gestaltet beim Wissenschaftsfest BE OPEN den Pavillon der Archäologie: Unter der Leitfrage „Was bringen uns 40.000 Jahre Migration?“ bereiten wir aktuelle Forschungsergebnisse in der Archäologie auf, bieten Möglichkeiten zum Mitmachen und laden zum Dialog mit unseren ForscherInnen ein.

Anlässlich seines 50-jährigen Jubiläums bittet der Wissenschaftsfonds (FWF) zum großen Open-Air-Festival am Wiener Maria-Theresien-Platz. Gemeinsam mit dem Institut für Kulturgeschichte der Antike (IKAnt) und dem Naturhistorischen Museum Wien entsteht eine abwechslungsreiche Themenstation für Groß und Klein.

Fünf Tage lang werden unsere ArchäologInnen vor Ort Einblicke in ihre Arbeit geben: Woher haben die Menschen der Eiszeit die Rohstoffe zur Herstellung ihrer Waffen und Werkzeuge bezogen? Wie werden Geschlecht, Alter und Herkunft von auf Grabungen geborgenen menschlichen Skeletten festgestellt? Woher stammen unsere Nutztiere und Getreidesorten – und wie kamen sie überhaupt nach Europa? Und welche menschlichen Schicksale stehen hinter den im Römerlager Carnuntum stationierten Truppen?

Beim Besuch in unserem Pavillon erfahren Familien, SchülerInnen und Interessierte, wie sich Migrationsbewegungen und Kontaktnetzwerke der Vergangenheit auf die Lebensumstände der Menschen ausgewirkt haben. Dabei stehen auch Exponate zur Verfügung, die sonst nur im Museum betrachtet werden können. Etwa jahrtausendealte Kleidung der Bergleute aus dem Salzbergwerk Hallstatt oder die 3D-Rekonstruktion einer mehr als 30.000 Jahre alten Säuglingsbestattung aus der Wachau.

Unsere WissenschaftlerInnen stehen für Gespräche zur Verfügung und betreuen die Aktivitäten. Dabei erfahren die BesucherInnen mehr über moderne naturwissenschaftliche Analysemethoden und interdisziplinäre Forschungsprojekte in der Archäologie. Jung und Alt kann sich zudem selbst z.B. an der Bestimmung von Keramik und Gesteinsmaterialien aus der Prähistorie versuchen.