ARIADNE

Advanced Research Infrastructure for Archaeological Dataset Networking in Europe


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Das Ziel von „Advanced Research Infrastructure for Archaeological Dataset Networking in Europe“ (ARIADNE) ist, bestehende archäologische Datensammlungen zu einer Daten-Infrastruktur zusammenzuführen. Damit soll Forschern ermöglicht werden, bisher verstreute Datensätze und neue, leistungsfähige Technologien als integralen Bestandteil der archäologischen Forschung und Methodik zu verwenden. Das Projekt startete im Februar 2013 und läuft für vier Jahre. Insgesamt sind 24 archäologische Institutionen und Technologiezentren aus 18 europäischen Ländern beteiligt.

Durch den langjährigen Einsatz von IT in der Archäologie entwickelte sich ein reicher Bestand an archäologischen digitalen Daten der unterschiedliche Zeiträume, Regionen und archäologische Arbeitsbereiche umspannt. Dieser Datenbestand wird durch den zunehmenden Einsatz von IT in der Forschung von Einzelpersonen, Forschungsgruppen und Institutionen kontinuierlich erweitert. Die Daten sind derzeit auf unterschiedliche Sammlungen und Datenbanken sowie unpublizierte Grabungsberichte und Publikationen verstreut. Es besteht ein gewaltiger, aber fragmentierter Bestand an Daten, der für weitere Forschung zugänglich gemacht werden soll.

Die Rolle der ÖAW in ARIADNE ist es Datenbanken (z. B. Gräberfeld-, Fundstellen- und Bilddaten der mitteleuropäischen Bronzezeit) zu analysieren und für die Integration vorzubereiten. Wir arbeiten am Mapping dieser Daten zum CIDOC CRM, sowie der Erweiterung dieser Ontologie für archäologische Daten. Weitere Aufgaben sind das Erheben von Benutzerbedürfnissen von Archäologen, sowie das Projekt ARIADNE und seine Ziele in der österreichischen Archäologie bekannt zu machen und die Projektergebnisse zu verbreiten.