Mittwoch, 05. Dezember 2018, 17:30 - 18:30

Das prähistorische Thessalien zwischen (mesolithischer) Tradition und (neolithischer) Innovation

Agathe Reingruber (Freie Universität Berlin)

Thessalien ist bekannt für seine prähistorischen Siedlungshügel, Magulen, die bereits am Beginn des letzten Jahrhunderts ausgegraben wurden. Weniger intensiv verlief die Erforschung von Höhlen: sie gerieten erst am Ende des Jahrhunderts ins Blickfeld der Forschung. Die Hinterlassenschaften daraus gewähren bedeutsame Einblicke in von Zeit des Übergangs von der aneignenden zur produzierenden Wirtschaftsweise, von der überwiegend mobilen zur eher sesshaften Lebensweise, gemeinhin dem Übergang vom Mesolithikum zum Neolithikum.

Dieser zukunftsweisende Wandel in der Menschheitsgeschichte wird in einem von der DFG geförderten deutsch-griechischen Kooperationsprojekt näher untersucht. Insbesondere das Auffinden von Flachsiedlungen und ihre systematische Begehung tragen zur Erweiterung unseres Kenntnisstandes bei.